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Wie Muskeltraining – Dankbarkeit in der Familie

„Du solltest dankbar sein“ hörte ich vor vielen Jahren als kleines Kind. Irgendetwas hatte mich verärgert und ich war nicht gerade von Dank erfüllt. Warum sind auch wir Eltern nicht öfter dankbar, obwohl wir ahnen, dass sich das Leben dadurch leichter anfühlt? Wenn ich davon ausgehe, dass sich diese Einstellung für mein Leben und das meiner Lieben lohnt, wie komme ich dorthin? Zunächst ein herzliches Dankeschön  vom ideas4parents Team an Dani vom Blog Glucke und So, die #TuGutes&SagDanke, eine Blogparade ohne Ende gestartet hat.

Dankbarkeit Kind

Dankbarkeit als Herausforderung

Evolution

Wenn wir vor einer Feuerstelle mit einem Kochtopf sitzen ist das zwar schön, aber zum Überleben brauchen wir Nahrung, die wir erst suchen müssen. Da wir hier etwas für unser Überleben tun müssen, richten wir die Aufmerksamkeit nicht auf den Kochtopf, also auf das, was wir bereits haben, sondern auf die Suche, also auf das, was wir nicht haben. Dankbarkeit für das, was wir besitzen, reicht nicht zum Überleben.

Gewohnheit

Wenn wir uns in einem Umfeld bewegen, in dem Unzufriedenheit vorherrscht und wenig Dankbarkeit gezeigt wird, übernehmen wir das vielleicht, ohne es zu wissen. Auch wenn das Verhalten nicht nützlich ist, kann es einem aber dennoch ein Gefühl von Vertrautheit und Zugehörigkeit geben.

Perspektive

Das Glas ist halb leer und halb voll. Beides stimmt. Aber welche Perspektive macht das Leben leichter? Wenn ich Wasser brauche, kann ich mich über das halb volle Glas freuen. Wenn ich keinen schweren Rucksack tragen kann, passt mir der halb leere Rucksack.

Vergänglichkeit

Dankbarkeit ist zerbrechlich, weil auch die Menschen, ihr Verhalten oder die Dinge, für die wir dankbar sind, sich ändern können.

Dankbarkeit Schatten

Wo gehts denn hier nach Dankbarkeit?

Wer nicht nur überlegen mag, was er nicht hat, braucht oder behalten möchte (auch wenn das sinnvoll ist), kann sich mit mir auf eine Reise nach Dankbarkeit begeben. Je öfter wir auf die Dankbarkeit stoßen oder sie bei uns anklopft, desto selbstverständlicher und stärker wird sie, wie ein Muskel.

Wer mag ein Dankbarkeitstagebuch führen? Oder man listet jeden Morgen oder jeden Abend 3-5 Dinge auf, für die man dankbar ist, schriftlich oder in Gedanken. Was fällt euch genau jetzt in 60 Sekunden spontan ein? Für mich habe ich herausgefunden, dass ich gerne einen Moment die Zeit anhalte und mich frage, welche zeitlosen Dinge ich schätze. Das ist zwar nicht so regelmäßig wie ein Journal, aber für mich trotzdem wirksam, wenn ich daran denke. Hier noch ein paar kleine Anregungen für die Dankbarkeitsreise:

Dankbarkeit Natur

Die Dankbarkeitskategorien

Neben dem „Haben„, den kleinen und großen Dingen im Leben, eine Wohnung, die Menschen, die wir lieben, also alles, was man hat oder was zu einem gehört, fallen mir diese Kategorien ein:

  • Erleben: Danke an die Sinne, die uns das Leben erfahren lassen.
  • Sein und werden: Danke, dass ich zunächst sein kann wie ich bin und Menschen die Möglichkeit geschenkt wurde, Dinge zu ändern oder andere Haltungen im Leben zu  entdecken.
  • Tun: Danke, dass andere und ich Fähigkeiten haben, etwas zu tun und zu geben.

Dankbarkeit mit Kindern

„Was hat mich heute gefreut?“ ist eine beliebte Frage bei uns in der Familie. Jeder kann, aber muss nichts dazu sagen. So ein Ritual setzt nämlich Redelaune und eine entsprechende Verfassung voraus. Wenn ein starkes Gefühl, wie Ärger da ist, will dieser erst gesehen werden. Das erinnert mich sehr an die Situation aus meinen Kindertagen.

Dankbarkeit ist wie ein konfessionsloses Gebet. Ob mit oder ohne Konfession, jeder kann sich mit dem Leben verbunden fühlen. Danke, dass ich, ihr, wir… Oder einfach DANKE für unsere Geburt und das Leben.

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