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ideas4parents Adventskalender – Türchen #4: Fantasiereise – Fliegen und fliegen lassen

Kinder ab 3 Jahren – macht es euch gemütlich für eine Fantasiereise!

(Wenn jüngere und ältere Kinder auch Lust haben, nur zu! Liebe Eltern, ihr wisst ja, euer Kind verhält sich nicht oder kaum so, wie es geschrieben steht.)

Geschichten sind eine Möglichkeit, die Achtsamkeit spielerisch kennenzulernen, aber natürlich nicht die einzige!

Voraussetzung für diese Fantasiereise ist, dass der Bewegungshunger von den Kindern schon gestillt ist, damit sie sich überhaupt darauf einlassen.)

Jetzt geht es los!

Fantasiegeschichte „Fliegen“

Heute hörst Du eine Geschichte, die Du selber mit überlegen kannst. Suche Dir einen Platz, an dem Du gerne bist. Hole Dir Kissen, eine Decke und richte es Dir so ein, dass Du dort liegen, oder sitzen magst. Ich warte, bis Du fertig bist.

(Jetzt wird vielleicht eine Höhle, ein Zelt oder eine Piratenburg gebaut? Eine einfache Matte oder Kuschelecke reicht jedenfalls auch.)

Bereit für unsere Geschichte?

Foto mit Nebel für die Fantasiereise

Es ist ein milder Wintertag.

Du gehst die Straße entlang, bis Du zu einem türkisgrünen See kommst.

Der Wind streicht über Dein Gesicht.

Am Ufer sitzt ein Schwan und putzt seine Federn, Enten schwimmen im Wasser, Gänse schnattern über die Wiese.

Die Möwen kreischen und bewegen in der Luft die Flügel auf und ab.

Du siehst den Vögeln hinterher.

Stell Dir vor, wie auch Du fliegst. Vielleicht hast Du schon mal vom Fliegen geträumt? Du spielst Fliegen und schwebst mit den Vögeln über dem Wasser.

(kleine Anmerkung: Manche Kinder wollen hier vielleicht durch das Zimmer fliegen und es sich nicht nur vorstellen)

Foto mit Dämmerung für die Fantasiereise

Wenn Du lieber in einem großen Ballon nach oben gleitest, steigst Du dort ein. Oder willst Du ein Raumschiff? Suche Dir etwas aus, womit Du fliegen magst.

Du fühlst Dich leicht und der Wind trägt Dich, oder Dein Flugzeug.

Du fliegst über die Berge, unter Dir ist Schnee, fast alles ist weiß.

Die Luft ist frisch, Deine Stirn ist kühl, aber Du bist warm eingepackt.

Wohin segelst Du? (Sprechpause)

Du kannst überall sein, dort wo es warm oder kalt ist, wo Wasser ist, oder Wald, oder auf einem anderen Planeten – Du entscheidest und schwebst dorthin!

Was siehst Du dort? (Sprechpause)

Was hörst Du dort? Die Stille oder etwas anderes? (Sprechpause)

Magst Du dort etwas spielen? (Sprechpause)

Bist Du allein oder sind Leute bei Dir? (Sprechpause)

Du genießt die Zeit alleine oder auch mit anderen zusammen. (Sprechpause)

Foto am Abend für die Fantasiereise

Du trittst Deinen Rückflug an und landest sanft an der Stelle am blaugrünen See, wo Du los geflogen bist.

Jetzt hörst Du ein Lied oder ein Geräusch, das Du von Zuhause kennst. Du gehst dem Geräusch, oder dem Lied nach und kommst dort an, wo Du es Dir für die Geschichte gemütlich gemacht hast.

Schön, dass Du bei der Fantasiereise dabei warst!

(kleine Anmerkung: Wenn euer Kind nicht dabei bleiben wollte, ist es vielleicht für solche Geschichten (noch) nicht bereit, oder langweilt sich, oder hat etwas ganz anderes vor. Da sind wir achtsamen Eltern gefragt. Die Eltern wollten Ruhe, die Kinder aber nicht. Fallbeispiel: Die Wohnung ist ein Schlachtfeld. Ritter und Burgfrauen mit vermatschten Gummistiefeln auf einem zerbeulten Putzeimer „reiten“ durch die Wohnung [Wer reitet, braucht schließlich Stiefel und der Putzeimer wird auch genutzt.] Wenn die Reiter mit ihren Putzeimerhufen keine Muster in den Boden zeichnen, müssen wir Eltern nicht handeln. Dann beobachten wir achtsam das fantasievolle Spiel und heben uns die Fantasiereise für einen anderen Moment auf.)

 

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4 thoughts on “ideas4parents Adventskalender – Türchen #4: Fantasiereise – Fliegen und fliegen lassen”

    1. Vielen Dank Marie!
      Das tolle bei einer achtsamen Fantasiereise ist, dass keiner entspannt sein muss, weder vorher noch nachher.
      Ich bin gespannt, was mit mir oder einem Kind dabei passiert und das kann sehr entspannend sein 😉

  1. Danke für die schöne Fantasiereise, ich finde man kann nie früh genug damit anfangen, denn so lernen die Kinder schon früh wichtige Entspannungstechniken fürs spätere Leben kennnen 🙂
    Liebe Grüße,
    Markus

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