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„Jack O´Lantern“ – Vor Halloween haben wir keine Angst!!

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Halloween ist der Abend vor dem christlichen Fest Allerheiligen. Genauer gesagt ist es die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November.

Halloween geht auf einen Brauch der Kelten im alten England zurück: Das Totenfest „Samhain“. Durch dieses Fest dankte man zum keltischen Jahreswechsel dem Sonnengott „Samhain“ und gedachte außerdem aller Verstorbenen, indem man ein rießiges Feuer entzündete. Die Kelten glaubten fest daran, dass an diesem Abend alle Verstorbenen als Geister zurück auf die Erde kommen und in ihre alten Häuser zurückkehren. Doch jetzt wird es noch gruseliger: Was war mit denjenigen, die kein zu Hause hatten oder denen, die durch das Feuer nicht in die Häuser zurückfinden konnten? Es herrschte der Glaube, dass diese verlorenen Seelen für einen Abend durch die Straßen spukten und die Menschen erschreckten.

Man hatte sogar die Vorstellung, dass die umherstreunenden Toten an diesem Tag versuchten sich eine lebendige Seele zu schnappen – ihre Chance auf ein Leben nach dem Tod. Um sich davor zu schützen verkleideten sich die Lebenden selbst als Untote. Damit hofften sie keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, oder die Verstorbenen gar selbst zu erschrecken 🙂

Ein wichtiges und uns bekanntes Symbol für Halloween ist der Kürbis. Die Tradition zu Halloween Fratzen aus Kürbissen zu schneiden geht auf eine weitere Geschichte oder sagen wir besser Legende zurück, nämlich die des Jack O. Dieser war ein hinterhältiger, böser Schurke. Eines Tages schaffte er es sogar den Teufel in die Enge zu treiben, in dem er diesen auf einen Baum lockte und ein Kreuz in den Baum ritzte. Nun war der Teufel auf der Baumkrone gefangen. Jack O. befreite den Teufel wieder unter der Bedingung nie wieder durch ihn behelligt zu werden. Als Jack eines Tages verstarb kam er als böser Mensch nicht in den Himmel, doch auch der Teufel wollte ihn nicht bei sich in der Hölle haben. Lediglich eine Rübe mit glühender Kohle schenkte er Jack, mit der er bis heute gefangen zwischen Himmel und Hölle herumwandern kann.

Durch diese Geschichte kam man auf den Gedanken, dass man durch leuchtende Rüben Geister abschrecken könnte. Als Halloween mit den Menschen nach Amerika wanderte, nahm man anstelle von Rüben Kürbisse, einfach weil diese in einer großen Menge vorhanden waren. Seit dem schnitzt man fürchterliche Fratzen in diese, um damit böse Geister abzuschrecken. Der Halloween Kürbis wird in Gedenken an die Geschichte des Jack O. von manchen auch „Jack O´Lantern“ genannt.

Mit diesem ganzen Wissen kann einem doch ganz leicht gruselig zu Mute werden! Also dachten wir uns: Sicherheitshalber selbst Kürbisse mit gruseligen Gesichtern schnitzen, damit wir es uns in der Wohnung am Abend von Halloween ganz ohne Angst gemütlich machen können.

Also geht es los und wir kaufen uns im Supermarkt Zierkürbisse und zwei Speisekürbisse. Beide eignen sich ganz hervorragend um schaurige Gesichter zu entwerfen. Nur die Innereien des Zierkürbisses landen direkt im Abfall und aus den zwei gekauften Speisekürbissen zaubern wir später noch eine leckere Kürbissuppe.

Sobald alles eingekauft ist schneiden wir oben den Kürbis auf. Das machen am besten die Erwachsenen, das wird schon schnell gefährlich mit einem scharfen Messer, da müssen selbst die Größeren aufpassen. Die Kleinen können dann beim Aushöhlen des Kürbisses ran, da greifen wir nämlich auf einen ungefährlichen Löffel zurück.

Der nächste Schritt ist wieder etwas für Groß und Klein. Mit einem Kugelschreiber malen wir gruslige Fratzen auf die Kürbisse. Das dient uns im nächsten Schritt als Vorlage, jetzt wissen wir genau was aus dem Kürbis herausgeschnizt werden soll. Das Rausschneiden ist dann wieder eher etwas für die Erwachsenen, weil man durch die Rundung des Kürbisses doch recht schnell abrutschen und sich verletzen kann.

Besonders interessante Ergebnisse kann man auch erhalten, wenn man mit dem Bohrer in einen Kürbis bohrt. Das gibt später ganz tolle Lichtspiele. Das Bohren ist natürlich für die Kleinsten noch nichts, die dürfen dafür einen guten Platz in der Wohnung für die Kürbisse suchen. Einen an dem die Geister besonders gut und sicher abgewehrt werden können.

Jetzt noch die Teelichter unter die Kürbisse und dann können die Ergebnisse bestaunt werden. uhh die sehen gruselig aus!! Davor erschreckt doch sicher selbst ein Geist.

Aber Vorsicht bei kleinen Kürbissen, besonders bei den Zierkürbissen – mit Teelicht werden die oft sehr sehr schnell heiß und können anfangen zu brennen. Eine tolle Idee ist hier auch gleich einen großen Kürbis von einem Feld zu kaufen, die laufen nicht Gefahr so schnell zu brennen und sehen in ihrer Größe natürlich super aus. Vor der Haustür platziert sind sie schon von Weitem ein schöner Blickfang, so trauen sich die Geister noch nicht mal in die Eingangsnähe des Hauses.

Und zum krönenden Abschluss kocht man noch eine Kürbissuppe, die schmeckt ganz wunderbar zu Halloween. Jetzt können wir uns besonders gemütlich zurücklehnen, denn wir wissen jetzt ja, dass uns unsere selbstgemachten Kürbisse vor allen bösen Geistern beschützen werden.

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2 thoughts on “„Jack O´Lantern“ – Vor Halloween haben wir keine Angst!!”

  1. Für mich ist Halloween ja wieder VIEL zu schnell rumgegangen. Meine kleinen Geister waren dieses Jahr besonders gruselig und hatten eine Menge Spaß.
    Liebe Grüße

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