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Unser erster Flug – auf dem Weg nach Cala Millor, Mallorca

Morgens werden wir von allein früh wach. Da ich den Late-Night Check-In genutzt hatte, warteten unsere Koffer am Flughafen. Nur der Buggy und unser Handgepäck mussten noch mit.

Ich bin aufgeregt und leicht nervös.

Zum ersten Mal fliegen wir zusammen mit unserer Tochter, die jetzt bald 2 3/4 Jahre alt ist. Wie wird der Flug für sie werden?

Ich habe unsere ersten Versuche im Auto in keiner guten Erinnerung. Wird sich das jetzt alles beim ersten Flug wiederholen? Ich stelle mir vorab die starke, rüttelnde Beschleunigung vor und das Vibrieren der ganzen Maschine beim Start, dann den Aufstieg und Abstieg, mögliche Probleme mit den Ohren…

Um halb zehn stehen wir mit unserem leichten Gepäck auf die U-Bahn, am Hauptbahnhof dann Umstieg in die S1 Richtung Flughafen.

Wir sind nicht ganz sicher, ob unsere Tochter gesund ist; sie wirkt sehr geschafft, will nur wenig selbst laufen.

Am Vorabend hatte ich ihr noch beim Zubettgehen erzählt, was sie so alles sehen und erleben würde heute beim Flug nach Mallorca. Der Flughafen als großes Haus, in dem man ganz lange gehen kann, ohne heraus zu kommen. Gepäckwägen, Rollbänder, das Suchen nach Koffern als Spiel nach der Landung. „Mallorca“ spricht sie perfekt aus mit dem Bewusstsein eines anderen Ortes, zu dem wir fliegen – mit einem Flugzeug wie ein Vogel. (Wir hatten Flugzeuge schon vorab am Besucherpark des Flughafens beobachtet).

Bei den letzten noch nötigen Schritten vor dem Abflug läuft alles ohne Komplikationen. Nur hatte ich ihr „Piepstüren“ versprochen, die dann leider nicht piepsten. 😉 Im Abflugbereich konnten wir uns einen Buggy leihen, was gut war, da sie wirklich keine Lust zu laufen hatte.

Kurz nachdem wir den Abflugbereich betreten hatten, wurden wir namentlich ausgerufen. Wir sollten zum Gate kommen…

Wie sich herausstellte, handelte es sich ein Kommunikations- oder Wahrnehmungsproblem der Gepäckbeladung. Es waren nur drei Koffer erlaubt, und unser Buggy wurde fälschlicherweise als Gepäckstück einsortiert. Schnelle Klärung.

Boarding. Unsere Kleine ist vollkommen unaufgeregt und lässt sich ganz selbstverständlich anschnallen auch wenn es etwas eng ist.

Während wir über das Rollfeld fahren, beginne ich vorsorglich sie mit Gummibärchen aller Farben zu versorgen. Das gefällt ihr so gut, dass sie das Abheben gar nicht richtig bemerkt.

Ein ruhiger Flug.

Ich bestelle Nudeln für unsere Maus, die sie dann (nach den ganzen Gummibärchen?) verschmäht.

Als die Anschnallwarnung erlischt, sitzt sie viel auf unserem Schoß. Meine Frau hat Aufklebheftchen mit Tierbildern dabei, die unsere Tochter begeistert einklebt und wieder herauslöst, um sie abermals einzukleben. So vergeht Flugzeit.

Sanft landen wir dann in Palma, laufen über Rollbänder lange Strecken zur Gepäckausgabe, finden dann aber sehr schnell unsere drei Koffer und den Buggy.

flugreise_3

Der erste Bus, der draußen wartet, ist auch schon für uns. Wir fahren ca. eine Stunde nach Westen. Unser kleines Wunder ist fast durchgängig brav und nicht unzufrieden. Als ich ihr erkläre, warum das Stehen auf dem Sitz gefährlich ist, setzt sie sich verständig hin, und ich muss sie nur ein einziges Mal daran erinnern.

Aber unterhalten werden will sie natürlich. Am laufenden Band. Ein anderes Mädchen in der Sitzreihe vor uns, schläft schon kurz nach Abfahrt ein. Wir spielen, singen, kleben.

flugreise_2

Erst kurz vor Ankunft im Hotel will sie auch schlafen. Es ist bereits 16 Uhr und eigentlich für einen Mittagsschlaf zu spät. Aber wann wenn nicht an solchen Tagen kann man da eine Ausnahme machen?

Ich trage sie in der Tragehilfe, während wir aussteigen. An der Rezeption hat sie bereits der Tiefschlaf ereilt.

Nachdem wir unser kleines Appartement bezogen haben, sitze ich mit ihr draußen auf der Terrasse, schaue auf die Palmen und ernte verständnisvolle Blicke von Passanten für unsere erschöpfte Maus.

Es tut gut, mit ihr da zu sitzen, und sonst absolut gar nichts zu tun…

Liebe Grüße aus dem Urlaub von Andreas

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